Veranstaltungstipp: Digitaler Vortrag von Martina Puschke: Frauen mit Behinderung besser vor Gewalt schützen, 29. April 2021 um 18:00

Quelle: youtube.com

Quelle und ©: enzkreis.de

Berichte und Studien belegen, dass Frauen mit Behinderungen besonders von Gewalt in jeglicher Form betroffen sind und jede dritte bis vierte Frau mit Behinderung in ihrer Kindheit und Jugend sexualisierte Gewalt erfahren hat. Frauen mit Behinderung sind vielfältigen Formen von Diskriminierung und struktureller Gewalt ausgesetzt und sie erfahren laut einer Studie der Universität Bielefeld fast doppelt so häufig körperliche Gewalt. Sexuelle Gewalt erleben sie demnach sogar drei Mal so häufig wie Menschen ohne Behinderung. Deshalb sei es dringend notwendig, die breite Öffentlichkeit für dieses Thema zu sensibilisieren und sich gemeinsam darüber auszutauschen, wie Frauen mit Behinderung in unserer Region besser vor Gewalt geschützt werden können. Deshalb ist auch die staatlichen Institutionen in der Verantwortung, einen bedarfsgerechten Gewaltschutz und entsprechende Hilfs- und Beratungsangebote für Opfer von Gewalt, ganz besonders Frauen mit Behinderung, ausreichend und verlässlich finanziell zu unterstützen.

Frauen mit Behinderung erleben sehr viel häufiger Gewalt als Frauen im Bevölkerungsdurchschnitt. Der Schutz vor Gewalt ist ein Menschenrecht. Was dabei jede und jeder Einzelne leisten kann, um den Gewaltschutz zu verbessern, wird im Rahmen des digitalen Vortrags „Frauen mit Behinderung besser vor Gewalt schützen“ am Donnerstag, 29. April, um 18 Uhr vorgestellt. Der Stadt Pforzheim und dem Enzkreis ist es gelungen, Martina Puschke als Referentin zu gewinnen. Puschke vertritt mit ihrem Verein „Weibernetz e. V.“ bundesweit das politische Interesse von Frauen mit Behinderung. Sie setzt sich für den Bereich der Anti-Diskriminierungspolitik ein und ist selbst von einer Behinderung betroffen.

Der Vortrag wird in einfacher Sprache gehalten und zusätzlich wird die komplette Veranstaltung in Gebärdensprache übersetzt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist nach vorheriger Anmeldung per Telefon, Smartphone, Tablet oder Computer möglich.

Um Anmeldung bis 26. April 2021 wird gebeten unter:
Frau Brückner: Susanne.brueckner@pforzheim.de / Telefon. 07231 39-2548
Frau Golomb: Kinga.Golomb@enzkreis.de / Telefon. 07231 308-9595
Herr Zakzak: Mohamed.zakzak@pforzheim.de / Telefon. 0723 1 39- 2212
Frau Rouvière-Petruzzi: Anne.Marie.Rouvière.Petruzzi@enzkreis.de / Telefon: 07231 308-9692

Hintergrundinfos: BMFSFJ – Gewalt gegen Frauen mit Behinderungen

#SpielenfürAlle: Inklusive Spielgeräte im Speiterling eingeweiht

Kunterbunte Sockenaktion in der Woche von 10-19.03.2021

  Es kommt doch auf den Inhalt an….
Viel mehr als auf die Form,
es geht um jeden Einzelnen,
viel mehr als um die Norm!  
Frei nach Julia Engelmann

Am 21.03.2021 ist der  Weltdownsyndromtag. Bei Wikipedia wird dieser Tag so erklärt:

„Der Welt-Down-Syndrom-Tag (engl. World Down Syndrome Day) findet seit 2006 jedes Jahr am 21. März statt. An diesem Tag werden weltweit Veranstaltungen organisiert, die das öffentliche Bewusstsein für die Thematik des Down-Syndroms steigern sollen. Das gewählte Datum, der 21. März, symbolisiert das charakteristische Merkmal des Down-Syndroms, nämlich das dreifache Vorhandensein des 21. Chromosoms

Der Aktionstag wurde erstmals 2006 in Genf organisiert. Seit 2012 ist der Welt-Down-Syndrom-Tag offiziell von den Vereinten Nationen anerkannt.“ (Auszug aus Wikipedia)

Wir möchten dieses Datum zum Anlass nehmen, euch über unseren Miteinanderkindergarten zu informieren und euch zum Mitmachen einladen.

Den Auftakt macht unsere Sockenaktion!

So geht’s:
Jede Familie bringt für jedes Familienmitglied einen Socken in den Kinderwald. Diese hängen wir beim rollenden Haus an unsere Miteinanderleine. Bringt uns die Socken ab 12.03 in den Kinderwald, spätestens bis 18.03. Am Ende des Briefes findet ihr ein Rechteck, das könnt ihr ausschneiden und zu der Frage „Was ist für euch ein Miteinanderwaldkindergarten?“ ein Schlagwort groß und deutlich darauf schreiben. Wir werden euer Rechteck dann laminieren und auf der Socke befestigen.

Dies Aktion dürft ihr sehr gerne Teilen. Erzählt anderen Familien, Großeltern, Freunden und Nachbarn davon. Alle Socken werden an der Miteinanderleine hängen bleiben und kommen nicht mehr an euch zurück. Wir sind gespannt wie lange unsere Leine wird.

Mit freundlichen Grüßen

Sabrina Bogner-Rudolf

Kooperation der Dietlinger Grundschule mit der Schule am Winterrain (Quelle: Pforzheimer Zeitung)

Quelle: pz-news.de

Aus Gründen der Amoklauf-Abwehr: Detailpläne zur Schulkooperation in Keltern kommen nicht ins Internet

Veröffentlicht: 25.11.2020 – Aktualisiert: 25.11.2020 19:21 Uhr

Keltern/Ispringen/Enzkreis. Auf dem Weg zur Kooperation der Johannes-Kepler-Grundschule und der in Regie des Enzkreises betriebenen Ispringer Winterrain-Schule am Standort Dietlingen müssten die Lehrkörper und die Eltern voll mitgenommen werden.

Diese Forderung gab es nicht nur von Bürgermeister Steffen Bochinger im jüngsten Kelterner Gemeinderart, auch aus der Mitte des Gemeinderats wurde dieser eindringliche Hinweis geäußert, etwa durch Michael Trägner (FWG) und Manfred Dengler (Grüne). Johannes Riegsinger (FWG) sprach von einem „hoch emotionalen Thema“, Michael Sengle (CDU) forderte ausführliche Infos über alle Entwicklungsstufen des Projekts im Amtsblatt.

Christin Grüne (Grüne) nahm den Hinweis der Planer auf, dass in einem ersten Ausbauabschnitt der unmittelbare Schulhofbereich eingezäunt werden solle, später auch die weitergehenden Außenanlagen. Derartiges löse Ängste in Teilen der Elternschaft aus. Dengler forderte, Planungen in den öffentlichen Teil des Ratsinformationssystems einzustellen.

An dieser Stelle zeigte die Verwaltung aber auch Grenzen auf. Detailpläne, wie sie nun dem Gemeinderat zum Ausbau des Schulgebäudes vorlägen, dürften aus Sicherheitsgründen keinesfalls im Internet veröffentlicht werden, unterstrichen Kämmerer Frank Kern und Miriam Mayer, Leiterin des Amts für technische Dienste des Enzkreis-Landratsamts.

Die „kritische Infrastruktur“ einer Schule habe nichts im Internet verloren, so Mayer mit Hinweis auf präventive Vorgehensweise im Zusammenhang mit einer Amoklauf-Abwehr. Bereits im Mai hatte der Rat einen Grundsatzbeschluss gefasst, um sich auf den Weg zu einer Kooperation mit inklusiver Zielsetzung zu machen.

Mehr dazu lesen Sie am Donnerstag, 26. November, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.REGIONUnbekannter füllt Schlaglöcher in Keltern mit asbesthaltigem Bauschutt

Peter Marx

Peter Marx

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